Netzwerk unterwegs: Von Essen-Eiberg nach Gelsenkirchen

19-07-2014 00:00 von Jürgen Krappe

Mit dem Netzwerk Broich unterwegs im „Grenzland“

Anhänger der Idee von der „Metropole Ruhr“ bekamen Oberwasser auf der Wanderung am 18. Juli. Nicht genug, dass der 15 km lange Weg durch drei Städte führte –Essen, Bochum und Gelsenkirchen. Diese Städte gehören auch zu unterschiedlichen Regierungsbezirken – Düsseldorf, Arnsberg und Münster.

Die Wanderung begann in Essen-Eiberg, einem Ort des frühen Bergbaus, den einst die Städte Essen und Wattenscheid unter sich aufteilten. Letztere tritt nur noch im WAT-Nummernschild in Erscheinung. Kurz vor Erreichen des Hellwegs, der uralten Handelsstraße, Vorläuferin der Reichsstraße 1, heute A 40, wurde die alte Grenze zwischen Rheinland und Westfalen als Trampelpfad zwischen den Äckern sichtbar.

Weiter ging es zur Pilgerkapelle am Hellweg, der auch Pilgerweg ist. Eine alte Richtstätte befand sich unter einer alten Linde, unweit davon wurden Todesurteile vollstreckt; der Bauer auf dem Helfs Hof hatte für die Henkersmahlzeit zu sorgen. Der Weg entlang des Leither Bachs, der hier die alte Provinzgrenze markiert, führte zur historischen Schnapsfabrik Schulte Kemna in Bochum-Leithe. Von dort ist es nicht mehr weit zur „Himmelsleiter“ auf der Halde der ehemaligen Zeche Rhein-Elbe und dem Skulpturenwald. Bald war der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen erreicht, ein Standort der Internationalen Bauausstellung Emscherpark. Mit der Straßenbahn überbrückte die Gruppe die letzten 2 km zum Hans-Sachs-Haus, dem Gelsenkirchener Rathaus mit der großartigen Kantine, wo wir uns nach einer heißen Tour das Essen schmecken ließen.

Text von Günter Fraßunke

Wenn Sie diese schöne Strecke auch laufen wollen, hier ist der Handzettel.

 

... und hier sind noch einige Fotos (Michael Weller):

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