Nachrichtenausgabe

Rauskommen mit der Rikscha

Rikscha-Touren quasi vor der eigenen Haustür bietet die Evangelische Ladenkirche jetzt für alle an, die sonst selten für einen Ausflug nach draußen kommen. „Unser Rikscha-Projekt ist zugleich ein Baustein im sozialen und ökologischen Netz der Stadt“, erklärt Ladenkirchen-Leiterin Sabine Dams, die das  Angebot unter dem Titel „Flotte Lebenslust“ betreut. Die Rikscha wird mit Muskelkraft und einem zusätzlichen Elektromotor angetrieben. Die Ausflüge bieten den Fahrgästen eine Abwechslung im Alltag. Dams: „In Mülheim gibt es viele schöne Strecken durchs Grüne. Unsere Fahrer fahren oft zum Aquarius, zum Kloster Saarn oder auch mal zum Niederfeldsee nach Essen“ – wohin die Tour in Einzelnen führt, sprechen Fahrer und Fahrgäste untereinander ab. Die Touren starten an der Evangelischen Ladenkirche an der Kaiserstraße 4, wo die Rikscha zwischen den Touren stationiert ist.

Die Fahrrad-Rikscha bietet Platz für zwei Fahrgäste und für etwas leichtes Gepäck wie eine Handtasche oder einen Rucksack. Die maximale Zuladung beträgt 150 Kilo. Ein Verdeck schützt die Ausflügler gegen Sonne oder Regen, für die Beine gibt es bei Bedarf eine warme Decke. „Das ist auch gut geeignet für Senioren, die mit einer Begleitperson kommen möchten“, erklärt Sabine Dams. „Sie müssen nur mobil genug sein, um selbstständig in die Rikscha ein- und aussteigen zu können.“

„Der Rikscha-Ausflug soll prinzipiell nicht an finanziellen Möglichkeiten scheitern“, macht Sabine Dams das soziale Anliegen des Projekts deutlich. Die mitfahrenden Gäste zahlen einen Betrag nach eigener Wahl. Finanziert wird das Projekt mit Unterhalt und Wartung der Rikscha über Mittel des Evangelischen Kirchenkreises und durch Sponsoren.

Wer mitfahren möchte oder wer sich vorstellen kann, das Projekt als ehrenamtliche:r Fahrer:in oder Sponsor:in zu unterstützen, wendet sich an Sabine Dams, Telefon 0208. 3056731 (AB), ladenkirche@kirche-muelheim.de

Weitere Informationen gibt dieser Flyer.

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